Konzept

Das folgende Konzept macht unsere pädagogische Arbeit transparent. Es ist für uns eine Leitlinie und Arbeitsgrundlage

Da dieses Konzept Bezug auf den Niedersächsischen Orientierungsplan nimmt, sichert es die Qualität sowohl der pädagogischen Arbeit als auch der Zusammenarbeit von Personal, Elternschaft und Behörden.

Die Lotus Kinderkrippe versteht sich als kompetenten, achtsamen Partner bei der Begleitung der Kinder von der ersten Loslösung von der Familie bis hin zum Übergang in den Kindergarten.

Als buddhistisch orientierte Krippe stehen wir allen Menschen offen, egal welchen kulturellen oder spirituellen Hintergrund sie haben. Wir sehen in unserer Arbeit die Möglichkeit und Notwendigkeit, mit Menschen in einer modernen, multikulturellen Gesellschaft gegenseitig Respekt und Achtung vor dem jeweiligen Anderen zu haben bzw. zu entwickeln.

Buddhistischer Ethik entsprechend wird in unserer Kinderkrippe beispielsweise die Absicht im Vordergrund stehen, andere Lebewesen nicht etwa zu verletzen, sondern sie zu schützen. In einer buddhistisch geprägten Haltung drückt sich dies in besonderer Achtsamkeit und einem Respekt vor anderen Lebewesen und vor der gesamten Natur aus. Durch das Erlernen dieser Ethik kann das Kind ein besonderes Mitgefühl entwickeln – mit sich selbst und Anderen.

Ein weiterer zentraler Ansatz in einer buddhistisch-betonten Pädagogik ist die Entwicklung eines Verständnisses für „abhängiges Entstehen“. Wir wollen den Kindern nahe bringen, dass wir als Menschen ein Teil der Natur sind und dass alles, was wir erhalten, nur durch die Bemühungen vieler Menschen und Umstände zustande kommen konnte.

“Kinder sind unsere wirklichen Lehrer. Lerne ihnen zuzuhören, sie erzählen dir von der Schönheit und der Sorglosigkeit, die du nur im gegenwärtigen Moment wiederfindest“  - Tibetische Weisheit

1. Die Lotus Kinderkrippe stellt sich vor

1.1 Träger der Einrichtung

Die Lotus Kinderkrippe wurde als eigenständige, finanziell unabhängige und eigenverantwortlich tätige gemeinnützige UGmbH gegründet. Inhaber ist Dr. med. Zacharias Abdel Rahman Sherif. In Bezug auf ethische Fragen ist eine Kooperation mit dem Tibet-Zentrum Hannover beabsichtigt.

1.2 Lage der Lotus Kinderkrippe

Die Einrichtung befindet sich in der Odeonstr. 2 im Stadtteil Hannover Mitte, nur wenige Gehminuten vom Hauptbahnhof entfernt. Die Kinderkrippe hat ihre Räumlichkeiten im Erdgeschoss des Gebäudes. Das Tibet-Zentrum Hannover befindet sich getrennt davon im 1. OG des Hauses.

Die Kinderkrippe Lotus liegt an einer ruhigen Einbahnstrasse mit geringem Verkehrsaufkommen. Der öffentliche Nahverkehr ist nur wenige Gehminuten entfernt ( u.a. die Linie 10 an der Haltestelle Steintor). In 5 Gehminuten ist der nächste große Spielplatz am Klagesmarkt zu erreichen. In erreichbarer Nähe (ca. 1o Gehminuten) befinden sich die Grünanlagen des Georgengartens. Der Stadtteil Hannover Mitte bildet den Kern Hannovers und ist auch sein Geschäftszentrum. Zu ihm gehört eine große Fußgängerzone. Es befinden sich in diesem Stadtteil mehrere kulturelle Einrichtungen.

1.3 Öffnungszeiten

Die Vereinbarkeit von Familie und Berufstätigkeit wird bei uns einfacher, da wir bereits ab 8:00 Uhr betreuen.

Die Öffnungszeiten sind von Montag bis Freitag von   8.00 Uhr - 16:00 Uhr.

Die Bringzeit findet von 8:00 Uhr bis 9:30 Uhr statt. Unsere Einrichtung ist bis auf eine Schließzeit im Sommer und zum Jahreswechsel ganzjährig geöffnet.

1.4 Struktur der Kindergruppen

Wir betreuen 10 Kinder ab dem 1.Lebensjahr bis zum 3. Lebensjahr.

Alter und Geschlecht werden harmonisch in einer altersgemischten Gruppe zusammengeführt.

1.5 Personal

Die Mitarbeiterinnen der Lotus Kinderkrippe sind Fachkräfte im Sinne des Gesetzes über Tageseinrichtungen für Kinder (KiTaG) § 4 „Personal der Kindertagesstätten“. Die Gruppe wird von 2 Fachkräften betreut und einem Ergänzungspersonal ( für Verfügungszeiten und Freistellung der Leitung). Die Leitung der Krippe obliegt einer staatlich anerkannten Erzieherin. Die zweite Kraft ist eine Erzieherin und Sozialassistent/in bzw. Kinderpfleger/in oderu Heilpädagoge/in. Die Ergänzungskraft ist ein/e Sozialassistent/in oder Kinderpfleger/in. In Krankheits- und Urlaubssituationen kann ggf. auch auf einen sog. „Eltern-Ersatzdienst“ zurückgegriffen werden.

Für das Fach- und das weitere Personal werden Verfügungs- und Freistellungsstunden im für den Betrieb erforderlichen Umfang vertraglich vereinbart, dabei werden mindestens die gesetzlichen Anforderungen erfüllt.

1.6 Räumlichkeiten

Die Grundfläche der Räumlichkeiten der Krippe beträgt 181,90 qm. Die Räume sind günstig geschnitten und sehr gut belichtet. Sie gliedern sich auf in einen großzügigen Eingangsbereich mit Garderobe, einem großen, hellen Gruppenraum, Flur, Kinder-Sanitärbereich mit Wickelbereich, einen Schlafraum, einer Personaltoilette, einem Büroraum, einem Mitarbeiterraum, einer Küche, einem Putzmittelraum, einem Materialraum und einem Außengelände.

1.6.1 Gruppenräume

Die Räumlichkeiten unserer Einrichtung werden sehr bewusst geplant und gestaltet. Je nach Bedürfnis und Entwicklungsstand der Kinder können die Räume umgestaltet werden. Flexibilität und Kreativität sind uns ein besonderes Anliegen. Wir verstehen die Räume als 3. Erzieher, als „ Werkstätten des Lernens“ und somit als unterstützende Lernfaktoren. So sollen sie bei uns Bewegung genauso zulassen wie Rückzug und konzentriertes Arbeiten ermöglichen. In dem Gruppenraum befindet sich eine Hochebene, durch die nicht nur zusätzlicher Raum gewonnen wird, sondern auch eine besondere Spiel- Bewegungs- und Rückzugserfahrung auf einer zweiten Ebene möglich ist.

1.6.2 Aufteilung des Gruppenraums in verschiedene Funktionsbereiche

In dem Gruppenraum haben wir sog. Funktionsbereiche mit verschiedenen Materialien zur vielfältigen Beschäftigung vorgesehen, die den Kindern zum größten Teil zugänglich sind.

2. Bildungsauftrag

Anhand des niedersächsischen Gesetzes über Tageseinrichtungen für Kinder ( KiTaG) sehen wir es als unsere Aufgabe, folgenden Bildungsauftrag zu erfüllen. § 2 Auftrag der Tageseinrichtungen

3. Pädagogische Ziele

Alle Kinder sind von sich aus neugierig, wissbegierig und lernwillig. Dies ist für uns die Grundlage für Angebote in folgenden Lern- und Erfahrungsfeldern, die auch Bestandteil des Orientierungsplans für Bildung und Erziehung im Elementarbereich niedersächsischer Tageseinrichtungen für Kinder sind.

1)   Entwicklung emotionaler und sozialer Kompetenzen

2)   Entwicklung kognitiver Fähigkeiten

3)   Sprache und Sprechen

4)   Mathematisches und naturwissenschaftliches Grundverständnis

5)  Bewegung – Gesundheit

6)  Ästhetische Bildung

7)  Natur und Lebenswelt

8)  Ethische und religiöse Fragen; Grunderfahrungen menschlicher Existenz

4. Pädagogische Arbeit

4.1. Unsere Arbeit nach dem Situationsorientierten Ansatz

Unser Ziel ist es, die Themen und Fragen der Kinder aufzugreifen und sie in ihrem forschendem Lernen zu unterstützen. Daher arbeiten wir nach dem Situationsorientierten Ansatz. Eine der wichtigsten Grundlagen für unsere Arbeit ist eine sehr genaue und differenzierte Beobachtung der Kinder und der Gruppensituation. Für uns ist es wichtig, Kindern gut zuzuhören und sie zu Wort kommen zu lassen. Wir betrachten uns als Mitlernende. Durch das Erkennen ihrer individuellen Bedürfnisse, ist es unser Ziel, sie in ihrer Selbständigkeit zu stärken. Wir wenden in diesem Fall den Leitsatz von Maria Montessori “ Hilf mir es selbst zu tun“ an. Wir betrachten es als unser Ziel, den Kindern das Erleben von praktischem Tun und Eigenverantwortung zu ermöglichen. Dadurch entwickelt das Kind ein Gefühl des Selbstvertrauens und der Sicherheit. Bei jeder neu erlernten, selbständig durchgeführten Tätigkeit, hat das Kind ein Erfolgserlebnis und erfährt, dass es Aufgaben für sich und die Gemeinschaft übernehmen kann. Mit aufrichtiger Freude zeigen wir dem Kind, dass uns seine Wissbegierde und Entdeckerlust erfreut. Wir betrachten es als unsere Aufgabe dem Kind möglichst viele Gelegenheiten für diese Erfahrungen zu geben. Lern -und Erfahrungsprozesse beziehen sich auf reale Situationen der Kinder. Die Angebotsplanung der Erzieher/innen richtet sich nach den aktuellen Bedürfnissen der Kinder. Angebote betrachten wir als eine Art „ einladenden Impuls“, dem das Kind, wenn es möchte folgen kann. Werden bestimmte, für die Kinder bedeutsame Situationen aufgegriffen, so kann es zu einer kindorientierten Projektplanung kommen.

4.2 Unser pädagogischer, achtsamkeitsbasierter Ansatz.

4.2.1 Förderung einer buddhistisch-orientierten Ethik

Das wesentliche buddhistische Element der Einrichtung ist die Förderung einer buddhistisch-orientierten Ethik im Kindesalter. Buddhistische Familien haben häufig einen Altarraum. Wir haben daher für Kinder aus buddhistischen Familien, die ihrer Tradition gemäß Opfergaben in Form von Wasserschälchen, Obst oder Gebäck darbringen möchten, im Eingangsbereich unserer Kinderkrippe in einer Nische einen kleinen Altar vorgesehen.

Entsprechend einer buddhistisch orientierten Ethik ist es für uns wichtig, im täglichen Leben in den Vordergrund zu stellen, ein anderes Lebewesen nicht etwa zu verletzen, sondern es zu schützen. Um diese Haltung der besonderen Achtsamkeit und dem Respekt vor anderen Lebewesen und vor der gesamten Natur für die Kinder erfahrbar zu machen, gibt es zum Beispiel in der Einrichtung Fische in einem Aquarium, dessen Pflege und Versorgung die Kinder beobachten und mitgestalten können.

Im Außengelände werden die Kinder auf einem Hochbeet ein eigenes Kräuter- und Blumenbeet erhalten, an dessen Pflege und Gestaltung sich die Kinder beteiligen können. Regelmäßige Ausflüge in den nahe gelegenen Georgengarten sollen das Beobachten von Tieren und Pflanzen innerhalb der verschiedenen Jahreszeiten ermöglichen.

Wir verstehen uns, basierend auf buddhistischen Wertvorstellungen, als Wegweiser, Entwicklungsförderer, Impulsgeber und Vorbild. Wir achten darauf, dass die Erzieher/innen in unserer Einrichtung die buddhistische Ethik gut kennen und sich bemühen, diese umzusetzen.

4.2.2 Anlehnung an die Grundprinzipien von Magda Gerber und Emmi Pikler

In unserer Arbeit lehnen wir uns auch an die Grundprinzipien von Magda Gerber und Emmi Pikler an. Beide haben in hohem Maße Achtsamkeit als pädagogisches Prinzip in der Betreuung und Pflege von Säuglingen und Kleinkindern umgesetzt. Auf der Ebene der Pädagogik bedeutet dies vorrangig, jedes Kind wahrzunehmen mit dem, was es in seiner jeweiligen Situation, jedoch auch in seiner individuellen Entwicklung, benötigt. Somit kann Achtsamkeit in diesem Zusammenhang verstanden werden als eine respektvolle, liebevolle innere Haltung, die immer wieder offen ist für die Signale der Kinder. Dies gilt für die Veränderungen in der Entwicklung jedes Einzelnen ebenso wie die der Gruppe. Dies umfasst alle Bereiche und Situationen, ob beim Ankommen oder Verabschieden, beim Wickeln, Trösten, Essen oder im Spiel und gilt – sicherlich in besonderer Weise gegenüber den Kindern – so auch im Kontakt mit Eltern, Kolleginnen und natürlich gegenüber sich selbst.


4.3 Tagesablauf

Der Tagesablauf entspricht dem Bedürfnis der Kinder nach einem Wechsel von Spannung und Entspannung. Es handelt sich um einen überschaubaren, flexiblen Tagesrhythmus mit Ritualen, die Sicherheit geben.

ab 08.00 - Bringzeit
08.20 - Morgenkreis
08.30  - Frühstück
9.00 - 11.00 -  Freies Spiel bzw. Angebotsphase
11.00 -  Mittagskreis
11.30 -  Mittagessen
ca.12.45 - Schlafenszeit
04.00 -  Obstzeit
ab 15.00 - Abholzeit

Diese Zeiten sind als Richtwerte für die Eltern zu verstehen. Da unser Konzept auf Achtsamkeit beruht, berücksichtigen wir selbstverständlich die individuellen Bedürfnisse der Kinder, die i.d.R. von jeglichen Zeitplänen abweichen.

Demzufolge gibt es auch keinen starr festgelegten Ablauf des Vormittags. Uns ist die Möglichkeit des ununterbrochenen Spiels der Kinder wichtig.

5. Die Eingewöhnung

In enger Kooperation mit den Eltern achten wir auf eine behutsame und individuelle Eingewöhnung, um den Kindern einen guten Start ins Krippen-Leben zu ermöglichen. Die Integration neuer Kinder erfolgt zeitlich gestaffelt, um ihnen größtmögliche Aufmerksamkeit zu schenken und den Schritt liebevoll zu begleiten. Hierbei orientieren wir uns am " Berliner Modell " von Kuno Beller.

6. Musische, kreative Förderung der Kinder

Musische und kreativ- gestalterische Aktivitäten regen emotionale Fähigkeiten der Kinder an und erweitern deren Erlebnishorizont und Phantasie. Die musische und kreativ- gestalterische Förderung wirkt sich positiv auf soziale Kompetenz, Intelligenzentwicklung, Kreativität und Lernbereitschaft der Kinder aus. Das Team ermöglicht dazu ein breit gefächertes Programm an musischer, kreativer und gestalterischer Förderung. Alle Aktivitäten der Kinder vom Begrüßen im Morgenkreis bis zum Essen werden häufig durch Singen begleitet. Einzelne Instrumente stehen den Kindern immer zur Verfügung. Um bei den Kindern die Begeisterung für die Musik, Rhythmus und das gemeinsame Singen noch mehr zu wecken, ist geplant, dass wöchentlich eine Musikpädagogin mit den Kindern und Erziehern musiziert.

Wir sehen es als unsere Aufgabe an, alles zu unterstützen, was sich im freien künstlerischen Ausdruck entwickelt. Daher planen wir einmal wöchentlich durch eine Malerin, kreative Entwicklungsprozesse mit den Kindern zu gestalten.

Die musischen und kreative Angebote basieren auf Freiwilligkeit. Jedes Kind entscheidet selber, ob es daran teilnehmen möchte.

7.Freispiel

In der Lotus Kinderkrippe wird großen Wert auf das Freispiel gelegt und es stellt so einen wichtigen Bestandteil des Krippenalltags dar. Im Freispiel können die Kinder sich auf ihre wirklich eigene Art in eine Tätigkeit vertiefen und werden dabei von den Erzieher/innen aufmerksam wahrgenommen und bei Bedarf unterstütz. Wir legen darauf Wert, dass bedingungslose Zuwendung und achtsamer Umgang den Kindern die nötige Sicherheit gibt, um selbständig den eigenen Interessen nachgehen zu können. Jederzeit können die Kinder sich auf den Schoß eines Erwachsenen zurückziehen und dessen Nähe genießen, bevor sie wieder ihre eigenen Tätigkeiten aufnehmen.

Nur wenn es sich angenommen fühlt, muss es sein Verhalten nicht nach außen ausrichten und kann sich vollständig der Erfüllung seiner eigenen Entwicklungsbedürfnisse widmen. Die Umgebung der Kinder ist für das freie Spiel und sensomotorische Aktivitäten aller Art vorbereitet. Sie ist so gestaltet, dass sie 6 immer wieder zu neuen Tätigkeiten und Erfahrungen einlädt. Ihre Handlungen können die Kinder beliebig oft wiederholen, bis ihr Erlebnisbedürfnis gesättigt ist. Im Freispiel können die Kinder selber entscheiden, was, mit wem, wie lange und auf welche Art sie sich beschäftigen möchten. So erfahren sie die befriedigende Qualität eigenmotivierter Handlungen. Erfahrungen wie Kreativität, Ausdauer und Konzentration werden aufgebaut und erweitert.

8. Ernährung

Eine gesunde Ernährung und das gemeinschaftliche Essen betrachten wir als wichtige Bausteine für eine gute körperliche und geistige Entwicklung der Kinder. Gesunde Zutaten und deren schonende Zubereitung sind für die Gesundheit der Kinder von großer Bedeutung. Es wird darauf geachtet, dass die Mahlzeiten, vollwertig, abwechslungsreich und ausgewogen sind. Die Nahrungsmittel, die in der Krippe verwendet werden, kommen überwiegend aus biologisch-dynamischen Anbau und werden möglichst saisongerecht ausgewählt.

Wir bereiten unser Mittagessen täglich frisch mit saisonalen und biologisch angebauten Zutaten selbst zu. Zukünftig wird das Mittagessen durch einen regionalen Bio-Caterer angeliefert.

Die Zwischenmahlzeiten bestehen aus Obst und Gemüse und nachmittags auch aus Kohlehydraten. Während des Essens können die Kinder selber über das Maß des Essens und der Trinkmenge bestimmen.

Die Kinder werden in ihren Vorlieben und Abneigungen ernst genommen. Das Team beachtet Besonderheiten der Ernährungsgepflogenheiten in anderen Kulturkreisen und integriert diese in den Alltag. Außerhalb der Mahlzeiten wird auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr geachtet (Wasser, ungezuckerter Tee).

9. Rituale und Festtage der verschiedenen Kulturen

Die Kinder sollen erleben, dass mit den Gläubigen und den Lehren anderer Religionen tolerant umgegangen wird. Den Kindern wird der Blick geweitet dafür, dass es auch andere Kulturen, Konfessionen und Religionen gibt. In diesem Zusammenhang möchten wir mit den Kindern z.B. die jeweiligen religiösen Feste feiern und thematisieren.

Wir gehen auf die verschiedenen Bräuche und Gewohnheiten der Menschen ein. An dieser Stelle freuen wir uns, wenn die Eltern der Kinder sich einbringen möchten und wir ermutigen sie, sich an den verschiedenen Festen und deren Vorbereitung zu beteiligen.

10.  Ausflüge

Es ist uns wichtig, das Umfeld der Kinder zu erweitern. Im angemessenem Rahmen machen wir Ausflüge in die nähere und weitere Umgebung der Kinderkrippe, z.B. in den Zoo, zum Stadtteilbauerhof Sahlkamp und in das Sealife

11. Beobachtung und Dokumentation

Die pädagogische Arbeit mit jedem Kind wird professionell entwickelt, durchgeführt und nachvollziehbar im Gruppenbuch dokumentiert. Zweimal im Jahr wird der Entwicklungsstand jedes Kindes ermittelt. Eine gute Dokumentation betrachten wir als hilfreich, weil dadurch die pädagogische Arbeit gegenüber den Eltern und Kollegen transparenter ist. In Wochenrückblicken haben die Eltern die Möglichkeit, sich einen Überblick über Themen und Angebote der Gruppen zu verschaffen. Informationen geben wir auch über Aushänge und Elternbriefe weiter.

12. Zusammenarbeit mit den Eltern

Unsere Einrichtung ist ein „ offenes Haus“ . Wir verstehen unsere Arbeit als familienergänzend. Kinder und Eltern sollen sich bei uns wohlfühlen. Das Miteinander von Pädagoginnen und Eltern betrachten wir als Bildungspartnerschaft und als wichtigen Aspekt in der Entwicklung der Kinder.

13. Zusammenarbeit mit anderen Institutionen

Durch die Kooperation mit dem Tibet - Zentrum Hannover ist eine enge Zusammenarbeit gegeben. Uns ist eine Zusammenarbeit mit der Stadt Hannover sehr wichtig. Wir sind daran interessiert, an Veranstaltungen der Stadt Hannover teilzunehmen.
Wir planen einen Kontakt
-  zur nahe gelegenen ( 4 Gehminuten) Polizeistation 
-  zu einem nahegelegenem Bäcker
-  zum Historischem Museum
- zu anderen Kinderkrippen und Kindergärten in der Umgebung.